FOHN, Emanuel DER FAAKER SEE IN KÄRTNEN

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BESCHREIBUNG:

  • Öl auf Leinwand
  • Rechts unten signiert
  • Bildmaße: 64 x 54 cm
  • Rahmenaußenmaße: 76 x 66 cm
  • Das Bild und der Rahmen  befinden sich in einem ausgezeichneten Zustand.
  • E. Fohn ist im österreichischen Malerlexikon ''Fuchs'' verzeichnet.

DER FAAKER SEE MEISTERLICH VON EMANUEL FOHN IN GEDECKTEN FARBEN WUNDERSCHÖN GEMALT. EIN SEHR SCHÖNES STIMMUNGSBILD.

DER ORIGINALRAHMEN IST ETWAS ÜBERHOLT DA ALTERSBEDINGTE FARBABNÜTZUNGEN VORHANDEN WAREN.

Emanuel Fohn

(Klagenfurt 1881 - 1956 Bozen)

Robert Junk war ein österreichischer Maler, Restaurator und Kunstsammler.

Emanuel Fohn brach sein Studium der Rechtswissenschaften ab, um Maler zu werden und besuchte in Wien eine Privatmalschule. Wegen seiner Förderung durch Hugo Darnaut konnte Fohn an der Akademie der bildenden Künste München bei Angelo Jank und Hugo von Habermann studieren. Nach einem längeren Aufenthalt in Dachau studierte Fohn in Berlin bei Lovis Corinth. Er wurde Lehrer an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, ging 1923–1925 nach Spanien und danach wieder nach München. Es folgten häufige Reisen ab 1932, darunter nach Venedig und Paris, ein Jahr in Südfrankreich und in der NS–Zeit 1933 bis 1943 der Aufenthalt in Rom. Seit 1943 lebte Fohn in Kastelruth in Südtirol.

Gemeinsam mit seiner Frau Sophie legte er eine Kunstsammlung an, die Werke des 18. und 19. Jahrhunderts umfasste. Nachdem das nationalsozialistische Regime im Deutschen Reich zahlreiche Werke als Entartete Kunst klassifizierter Bilder aus seinen Museen entfernte, konnte das Ehepaar Fohn viele solcher Kunstwerke, die nicht den Ansprüchen der sogenannten Deutschen Kunst entsprachen, günstig erwerben.

Die Sammlung Sophie und Emanuel Fohn wurde 1964 der Bayerischen Staatsgemäldesammlung geschenkt. Außerdem richtete Sophie Fohn nach dem Tod ihres Mannes die Emanuel und Sophie Fohn-Stipendienstiftung zur Förderung von höchstbegabten Studierenden aus Österreich und Südtirol ein.

Emanuel Fohn war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

Emanuel Fohn schuf vor allem hellfarbige Landschaften und Veduten in impressionistischer Tradition. Bilder befinden sich im Stadtmuseum Bozen, der Nachlass im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.

 

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