KRALL, Carl GEMÄLDE „BEI SPLIT“ um 1930

 

KRALL, Carl

 

(Wien 1891 - 1975)

 

GEMÄLDE „BEI SPLIT“ um 1930

 

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BESCHREIBUNG:

  • Öl auf Platte
  • Rechts unten signiert
  • Bildmaße: 70 x 70 cm
  • Rahmenaußenmaße: 90 x 90 cm
  • Das Bild und der Rahmen  befinden sich in einem ausgezeichneten Zustand.
  • Der Rahmen wurde originalgetreu blattvergoldet.

WUNDERVOLLES GEMÄLDE AUF DER RÜCKSEITE BETITELT „BEI SPLIT“ DES BERÜHMTEN ÖSTERREICHISCHEN MALERS CARL KRALL UM 1930. KRALL IST EINER DER BEDEUTENSTEN WIENER MALER DER KLASSISCHEN MODERNE UND DER NEUEN SACHLICHKEIT. DAS BILD UND DER RAHMEN BEFINDEN SICH IN EINEM AUSGEZEICHNETEN ZUSTAND.

Carl Krall

(Wien 1891 - 1975)

Carl Krall war ein österreichischer Maler, Werbegrafiker und Komponist.

Crall war ab 1915 für Modeverlage tätig, z. B. für „Moderne Welt – Illustrierte Revue für Kunst, Literatur und Mode“ und die „Suprěme Abessin“ (abessinische Modezeitung) tätig. Außerdem arbeitete er als Werbegrafiker. In den 1920er Jahren wandte er sich zunehmend der Malerei zu und verschrieb sich der Neuen Sachlichkeit.

1923 wurde er in den Albrecht-Dürer-Bund aufgenommen, 1926 in den Zentralverband bildender Künstler. 1938 wurde er Mitglied des Vereins „Heimische Künstler Klosterneuburg“. Ein neuer Kontakt, zum Klosterneuburger Künstlerbund, ergab sich dadurch, dass Krall in der Zeit von 1932 bis 1939 fast jeden Sommer in der Villa Hauser in Klosterneuburg, (Martinstraße 115) wohnte. Der Klosterneuburger Künstlerbund bestand seit 1906 und als sein bekanntestes Mitglied ist Egon Schiele zu nennen. 1938 trat Carl Krall dieser Vereinigung bei und wurde später Ausstellungsleiter. Er stellte ab dieser Zeit nicht nur seine Werke dort aus, sondern wurde auch einer der Organisatoren.

Krall konnte dazu beitragen, dass Ausstellungen des Klosterneuburger Künstlerbundes, abgesehen von Präsentationen im Stift Klosterneuburg, z. B. auch in den Jahren 1943 und 1944 in Wien in der Zedlitzhalle stattfanden und war als Ausstellungsleiter bis 1970 äußerst aktiv, etwa als Juror neben dem berühmten Kunsthistoriker Rupert Feuchtmüller, in dieser Vereinigung tätig. Ein Plakat der 20. Kunstausstellung des Vereins heimischer Künstler Klosterneuburgs aus dem Jahre 1946 ist von seiner Hand erhalten.

Von 1945 bis 1956 arbeitete Krall beim Bundesdenkmalamt. Not und Elend der Nachkriegszeit konnte er als Restaurator gut überbrücken. Er arbeitete in Wien u. a. im Schloss Schönbrunn(Deckenfresko von Gregorio Guglielmi von 1761) im Schloss Belvedere und der Nationalbibliothek.

 

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